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Unser Musikzug gründete des ersten internationalen Kontakt. Dank Vermittlung unseres Ehrenmitglieds Reinhold Hunze haben wir mit der Durrington Walls Wind Band aus dem Süden Englands neue Freunde gewonnen.
Die "Durrington Walls Wind Band" ( www.durringtonwallswindband.info ) ist ein Orchester der Gemeinde Durrington in der Grafschaft Wiltshire im Süden Englands, etwa 40 km nördlich von Southampton und nur 4 Kilometer entfernt von der vorzeitlichen Steinkreisanlage von Stonehenge. Ferner sollte Erwachsenen, die früher mal ein Instrument gespielt haben, die Möglichkeit gegeben werden, wieder aktiv einzusteigen. Derzeit hat die Band etwa 45 Musiker im Alter von zehn bis 65 Jahre und etliche freiwillige Helfer. Zwei Drittel des Orchesters sind jünger als 18 Jahre. Am 11. April 2008 haben wir sie im Hotel Ebeling begrüßt. Wir haben gemeinsam Musik gemacht. Anfängliche Zurückhaltung war sehr schnell vergessen. Trotz unterschiedlicher Sprache gab es keinerlei Verständigungsschwierigkeiten. Der Samstag, 12. April 2008, stand zunächst im Zeichen der Musik. Im rappevollen Übungsraum wurde gemeinsam geprobt. Nachmittags gab es dann eine gemeinsame Wanderung durch den Wald und abschließend abends ein Grillfest. Am Sonntag, den 13. April, fuhren die Freunde aus Durrington nach Hameln. Dort wurde nach Begrüßung durch den Rattenfänger die Stadt besichtigt. Am späten Nachmittag versammelten wir uns am Feuerwehrhaus zum gemeinsamen Konzert. Anfänglicher leichter Regen verzog sich rechtzeitig, sodass es für die zahlreichen Zuhörer auch aus unseren Nachbargemeinden zum echten Erlebnis wurde. Der Montag, 14. April 2008, wurde genutzt, um die Grafelder Feldmark beim "Boßeln" zu erkunden. Aufgeteilt auf viele Gruppen zogen alle Teilnehmer durchs Feld. Eine Boßelkugel verschwand in einem vollen Graben. Sie wird nachwievor "vermisst". Das regenerische Wetter störte wenig. Nach einem Imbiss im Feuerwehrhaus traten unsere Freunde aus Durrington dann nachmittags den Rückweg an. Für alle stand fest, dass der Gegenbesuch auf jeden Fall kommen würde. Dieser startete dann etwa ein Jahr später vom 3. bis 7. April 2009. Anders als unsere englischen Freunde reisten wir mit dem Bus an. Die 16-stündige Anreise begann morgens um 04.30 Uhr. Nachmittags nutzten wir die Fähre Calais-Dover. Trotzdem wir im Nebel anlandeten, war die Laune ausgezeichnet. Bis zur Ankunft am frühen Abend löste sich der Nebel auf. Den Abend verbrachten wir bei unseren Gastfamilien. Am Samstag, den 4. April, wurde gemeinsam geprobt. Nachmittags wanderten wir nach Stonehenge. Am Abend wurde ein "Barn Dance" mit BBQ veranstaltet. Sonntags fuhren wir in bester Stimmung mit dem Bus nach Portsmouth in die "Dockyards", wo wir historische englische Schiffe wie u.a. die "Warrior" und die "Victory" zu sehen bekamen. Auch der "Spinaker Tower" war ein echter Blickfang. Am Abend veranstalteten wir dann ein gemeinsames Konzert, was sehr gut ankam. Der Montag, 6. April, stand ganz im Zeichen der historischen Altstadt von Salisbury etwa 15 km südlich von Durrington. U.a. die Kathedrale zog die Blicke auf sich. Etliche nutzten die Gelegenheit, sich die interessanten Konstruktion des Daches anzusehen. Als Krönung gab es dann noch einen hervorragenden Blick über die Stadt. Mittags spielten dann beide Orchester auf dem Marktplatz ein gemeinsames Konzert. Am Nachmittag erkundeten wir die Ortschaft Durrington bei einer "Treasure Hunt". Abends ließen wir den Besuch bei einem "Fish n Chips Supper " ausklingen. Am anderen Morgen fuhren wir um 09.00 Uhr wieder gen Heimat. Die Fortsetzung folgt jetzt im Sommer 2010. Anlässlich unseres Konzertes am Samstag, den 5. Juni, werden uns unsere Freunde aus Durrington musikalisch verstärken. Dies kann nur gut werden. | |||||||||||||||||||||||
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